HOLZCITY Geschichte - Ein Blick in die Vergangenheit


HOLZCITY ist ein Kölner Traditionsunternehmen mit einer langen Firmen- und Familiengeschichte. Hier möchten wir Ihnen unseren Weg Stück für Stück vorstellen.

 

HOLZCITY - Die Anfänge einer Kölner Institution

 

Bereits im Jahre 1826 errichtete Theodor Schumacher im Katharinengraben ein „Detailgeschäft für Bretter“. Doch die Anfänge waren nicht immer leicht. Schumacher kaufte 1830 das Grundstück in der Bayenstraße 53, das oft von Hochwassern durchnässt wurde und so zu großen Verlusten führte.

Auch der Versuch, ein Holzgeschäft auf der Severinstraße zu errichten, war zum Scheitern verurteilt. Ein Lichtblick folgte 1850, als durch den Bau des Rheinauhafens der Lagerplatz in der Bayenstraße an Wert gewann. Für das Geschäft konnte jetzt eine von Pferden betriebene Kreissäge angeschafft werden.

 

 

Die Söhne Johann Baptist und Martin Schumacher übernehmen die Geschäftsleitung

 

1856 stirbt Theodor Schumacher, doch die Firma wird weiter geführt. Seine beiden Söhne Johann Baptist und Martin übernehmen diese unter dem Namen "Theodor Schumacher Söhne".

Sie kauften 1858 ein Wohnhaus in der Severinsstraße 112 in Köln und verwirklichten den Traum ihres Vaters, sie eröffneten ein Geschäft für Holz in dieser Straße. Die Umsätze stiegen in den folgenden Jahren und so errichteten sie 1865 sogar ein Lager in Passau.

 

Die Wachstumsphase des Holzhandels bis 1875

 

Trotz des Todes von Martin Schumacher 1869 entwickelte sich das Geschäft rasant weiter. Durch einen Großkunden aus Emden an der Nordsee, wurde es möglich, eine alte Mühle in Gmund am Tegernsee zu kaufen und zu einem Sägewerk umzubauen.

Dort wurden bis 1872 neue Maschinen, wie eine Spaltsäge, eine Hobelmaschine, zwei Vollgatter und neue Turbinen, aufgestellt.

 

 

Der Wirtschaftseinbruch nach 1875 trifft den Holzhandel

 

Ausgelöst durch den Massenimport von Holz aus Österreich, Ungarn und Galizien fielen die Holzpreise. Verstärkt wurde dieser Effekt noch durch die erschlaffte Bautätigkeit der Bevölkerung.

Erst durch die Einführung der Schutzzölle auf Holz im Jahre 1880 entspannte sich die Lage wieder. Das Hauptgeschäft bestand aus indirekten Käufen von fertig gehobelten Brettern, da Johann Baptist Schumacher den Bau eines eigenen Hobelwerkes versäumte.