Holz und Köln - Die Stadt und das Holz

Entdecken Sie mit HOLZCITY wo und wie Holz das Leben in der Stadt beeinflusst. Der Wald, Bäume und Holz gehören zur Geschichte Kölns und der Kölner. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen Erkunden, wo sich Holz und Domstadt begegnen.

 

Weltstadthaus Köln - Holz in modernster Optik

In der Schildergasse 65-67 können Kölner seit 2005 das Weltstadthaus bewundern, indem sich die Modekette Peek&Cloppenburg niedergelassen hat.

Hinter der gläsernen Fassade und dem schiffartigen Erscheinungsbild, versteckt sich eine hochpräzise Trägerkonstruktion aus Lärchen-Brettschichtholz.

Im Jahr 2006 wurde dieses außergewöhnliche Bauwerk sowohl mit dem „Deutschen Holzbaupreis“ sowie dem MIPIM Award ausgezeichnet.

de.wikipedia.org/wiki/Weltstadthaus_%28Köln%29

 

Stadtwald Köln - Genießen im Grünen

Die Stadt Köln verfügte bis Ende des 19. Jahrhunderts über keinen nennenswerten Waldbesitz. Erst mit der Industrialisierung und der damit einhergehenden Bevölkerungszunahme wuchs der Bedarf nach wohnungsnahen Erholungsflächen.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Köln-Lindenthal der 100 Hektar große „Stadtwald“ angelegt, der nicht zur Holzproduktion, Brennholznutzung oder Jagd diente, sondern ausschließlich zur Erholung der Bevölkerung.

www.sdw-nrw-koeln.de

 

Die Wälder von Köln - Der Königsforst

Der Königsforst liegt zwischen Köln, Bergisch Galdbach und Rösrath und ist eines der größten Waldstücke die Köln zu bieten hat. Seid der Jahrtausendwende steht er unter Naturschutz. Es sind Inseln naturnaher Waldbiotope wie Eichen-Buchenwälder, aber auch Moorreste, zahlreiche Quellen und Bachauen mit kleinen Stillgewässern, die den Königsforst heute ausmachen.

www.königsforst.net

 

Ein Souvenir aus dem Holz des Dom-Baukrans

Fast 500 Jahre lang stand der Dom Baukran im Zentrum von Köln. Der Kran war die größte technische Maschine des Mittelalters. Jahrhundertelang war er das Wahrzeichen der Stadt und zugleich ein Symbol, dass der Bau des Gotteshauses nur unterbrochen war. Im Jahre 1868 wurde die Konstruktion abgebaut. Das jahrhundertealte Holz des Krans wurde weiterverarbeitet und in Form von Souvenirs an verdiente Kölner Bürger verschenkt. Lediglich ein Holzstuhl ist heute noch erhalten. Weitere Infos finden Sie unter:

www.ksta.de/kultur/antiker-stuhl-aufgetaucht-aus-dem-holz-des-dom-baukrans,15189520,12615694.htm

 

Holz - Baustoff der Steinzeit

Vor etwa 7.000 Jahren rodeten Ackerbauern den dichten Urwald im Gebiet des heutigen Kölner Stadtteils Lindenthal, um eine Siedlung zu bauen und Felder anzulegen. Bei den Ausgrabungen dieser berühmten jungsteinzeitlichen Siedlung in Köln-Lindenthal in den 1930er Jahren haben Archäologen die Spuren dieser Holzgebäude im Boden wiederentdeckt.
Im Rahmen einer Führung im Römisch-Germanischen-Museum haben Kinder die Möglichkeit, mit einem Spezialmodell aktiv ein großes jungsteinzeitliches Haus zu rekonstruieren und wieder aufzubauen. Weitere Infos finden Sie unter:

 www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender/holz-baustoff-der-steinzeit

 

Fachwerkhäuser erzählen die Geschichte von Köln Zündorf

 

Während einer Führung durch Zündorf haben Sie die Möglichkeit in ein Stück Kölner Geschichte einzutauchen. Vom Zündorfer Wehrturm aus, der in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts gebaut wurde, führt der Weg zu zahlreichen Fachwerkhäusern des 17. bis 19. Jahrhunderts, die die Geschichte des Kölner Südens erzählen.

Bronzeplaketten an der Hauptstraße erinnern z.B an die Nazizeit und die untergegangene Zündorfer Synagoge.

Weitere Infos zur Veranstaltung in Köln finden Sie unter:

www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender/holzbauten-im-historischen-zuendorf